Von Spinat-Ricotta-Tortellini, einem Besuch in Homberg und einer umkämpften Holzeisenbahn

Einen schönen guten Abend!

Mensch, der Tag heute ist mal wieder wie im Flug vergangen.

Nachdem ich die Zwerge zur Krippe gebracht hatte, machte ich mich erst einmal an einen Berg Klamotten, die unter “muss repariert werden” im Keller neben meiner Nähmaschine abgelegt waren. Diese Arbeit schob ich nun schon zu lange vor mir her und bald passen die Sachen nicht mehr.

Anschließend tüftelte ich in der Küche an unserem Mittagessen und war vom Endprodukt begeistert. Es gab frische Spinat-Ricotta-Tortellini mit scharfem Gemüse. Eigentlich total simpel und schnell zubereitet, trotzdem extrem lecker.

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Ihr braucht nur Zwiebeln mit Knoblauch in Olivenöl glasig zu dünsten. In der Zwischenzeit Paprika und Zucchini klein schneiden und dazugeben. Salzen, stark pfeffern und Paprikapulver dazugeben. Alles ein wenig anrösten und mit 7,5%-iger Kondesmilch ablöschen. Gemüse nach Geschmack darin köcheln lassen. Zum Schluss die Tortellini zubereiten und zur Gemüsemischung geben. Schon fertig :-)

Vollgefuttert fuhr ich anschließen los, um Henri und Greta aus der Krippe abzuholen. Henri hatte noch einen “Termin” und so gingen Greta und ich zum Spazieren ans nahe gelegenen Rheinufer in Duisburg-Homberg.

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Wir schauten uns die vorbeifahrenden Schiffe an und wateten durch die Pfützenlandschaft. Notiz an mich: Sobald Greta sicher laufen kann, unbedingt Gummistiefel ordern

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 Im Gegensatz zu Henri, der mir von Anfang an davon geflitzt war, fühlt sich Greta meistens NOCH sicherer an meiner Hand.

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Viel Zeit hatten wir nicht, dann holten wir Henri wieder ab und fuhren zum Drogeriemarkt einkaufen.

Henri liebt es, die kleinen Einkaufswagen durch die Gänge zu schieben. Anfangs landeten noch viele Süßigkeiten in seinem Korb, die er wieder ins Regal zurückbringen musste. Jetzt hat er dazu gelernt und reißt die Packung direkt am Regal auf, bevor ich ihm seinen “Schatz” entreißen kann. :-D

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Greta dirigiert mich lieber aus dem Kindersitz mit ausgestrecktem Zeigefinger und

“Mamaa, da da, haaaaam, bitte bitte”

durch die Gegend.

Zu Hause angekommen, wurde erst einmal die Holzeisenbahn ausgepackt und intensiv bespielt. So langsam können die beiden richtig miteinander spielen, was mich sehr freut.

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Natürlich gab es auch Unstimmigkeiten über die Zugehörigkeit des ein- oder anderen Zuges. Greta versuchte schon fleißig, ihren Bruder beim Bau der Strecken zu unterstützen.

Henri ärgert sich aber häufig, wenn die kleine Maus zur Dampfwalze mutiert und alles in Schutt und Asche zerlegt.

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Aus diesem Grund ließ ich ihn nach einer Weilen noch Zeit, in Ruhe alleine mit seiner Bahn zu spielen und nahm die Zwergin mit in die Küche. Dort erkundete sie ein “neues” Spielzeug, was lange im Keller zur Reparatur lag.

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Und dann kam Papa… ;-)

Das Spielzeug war plötzlich egal, stattdessen hingen zwei Zwergenkinder dem auf der Türschwelle stehenden Papa am Hals und ließen bis zum Abendbrot auch nicht mehr los.

Manchmal tut mir mein Mann sogar ein wenig leid, weil er nicht einmal Jacke und Schuhe ausziehen kann.  :-D

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und bis bald

Eure

Sabrina

2 Gedanken zu „Von Spinat-Ricotta-Tortellini, einem Besuch in Homberg und einer umkämpften Holzeisenbahn

  1. Uschi Haaschj

    Das ist ja ein Gericht, bei dem man gleich Appetit bekommt.
    Euer Tag war wie immer ereignisreich, Langeweile kommt da nicht auf…

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