Kategorie-Archiv: Aus dem Familienleben

Vom KiBa-Kuchen, einem Besuch in Mönchengladbach, Spielplätzen und einem Zoobesuch

Hallo ihr Lieben!

Das verlängerte Wochenende ist schon wieder fast um. Das Wetter war mal wieder sehr schön und wir verbrachten viel Zeit draußen.

Den Feiertag ließen wir aber erst einmal ganz gemütlich angehen. Wir frühstückten lange, die Zwerge spielten mit ihrer Duplo- Eisenbahn und der Papa und ich konnten mal einen HEIßEN Kaffee trinken.

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Da wir am Nachmittag noch eingeladen waren, backten der Papa und ich noch je einen Kuchen. Dieses Mal gab es einen Bananenbrot mit Kirschen. Dafür habe ich das normale Rezept von hier gewählt. Zusätzlich habe ich ein Glas Kirschen püriert und den Teig abwechselnd mit den Kirschen in der Form geschichtet.

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Nun ist es sozusagen ein KiBa-Kuchen geworden. :-)

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Als zweiten Kuchen gab es mal wieder unseren Lieblingskuchen, den einfachen Apfelkuchen. Das Rezept findet ihr hier.

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Nach Gretas Mittagsschlaf ging es dann zu den Großeltern nach Mönchengladbach. Wir freuten uns besonders, dass der Stiefbruder vom Papa mit seinem Mann aus Südafrika zu Besuch waren. Erst futterten wir den Kuchen…

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…dann machten die Zwerge den Garten unsicher.

Ein Gartenschlauch mit zugehörigem Schlauchwagen….was kann es Interessanteres geben?

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Henri half dem Opa beim Blumen gießen, während Greta die Deko umstellte. Es wurde dann doch ein wenig später als geplant. Wir hatten aber alle Freitag frei, so dass wir den Abend einfach verlängerten.

Am Freitag Vormittag wünschten die Zwerge sich eine Malrunde. Die beiden sind immer ganz eifrig bei der Sache

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…in der Regel auch mit vollem Körpereinsatz.

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Anschließend halfen die zwei beim Saubermachen.

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Ob es in 10 Jahren wohl noch immer einen erbitterten Kampf um den Staubwedel geben wird? Vermutlich nicht. ;-)

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Nach kurzer Zeit hatten sie sich aber wieder lieb.

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Bevor wir zum freitaglichen Turnen aufbrachen, brauchte Gretas “Mali” noch dringend eine neue Windel. Sachen an- und ausziehen sind gerade schwer angesagt.

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Am Samstag wollte Henri unbedingt mit Knete spielen und wir backten Knetmuffins.

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Nach so viel Schlemmerei, ging es eine Runde auf die “Rennstrecke” zum Rollerfahren. Hier dürfen nur Fahrräder und Co. fahren, also perfekt für kleine Fahranfänger. Nebenbei lockt am Ende der Strecke ein Geschäft mit Brezeln. :-)

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Den Nachmittag verbrachten wir auf meinem Lieblingsspielplatz. Die Geräte sind neu und es ist ziemlich sauber. Oft finden sich auf Spielplätzen Unmengen an Müll und Scherben, so dass man gar nicht bleiben mag.

Henri ist seit Neuestem ganz begierig aufs Klettern und Rutschen. Als wir gingen, hatte er vor lauter Aufregung ganz rote Bäckchen und war total aufgedreht.

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Ohne Unterlass ging es rauf und wieder die Rutsche runter.

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Greta schaut sich natürlich viel vom großen Bruder ab und wollte sofort hinterher. Bis auf den etwas kniffeligen Aufstieg, schaffte sie ohne Furcht alles ganz alleine.

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Bis zum Beginn der Fußballspiels Deutschland-Ghana, hatten wir die beiden aber im Bett. Dieses Mal lief das Spiel doch zu spät, um sie mitschauen zu lassen. Sonntag durften wir dann auch ein wenig länger schlafen.

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Am Sonntag Morgen wollten die Zwerge gleich wieder los. Noch im Schlafanzug, schlüpfte Greta in ihre Gummistiefel und rüttelte an der Haustüre.

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Nach kurzer Enttäuschung konnten wir sie doch überzeugen, ein passendes Spielplatzoutfit anzuziehen und ein Frühstück mit uns einzunehmen. Dann uhren wir bis zum Mittag noch einmal zum Spielplatz. Fast wäre Greta uns schon auf dem Rückweg eingeschlafen, dann wäre unser Nachmittagsausflug ins Wasser gefallen. Das sogenannte “Powernapping” beherrschen die kleinen Menschen ja manchmal perfekt. Während wir kaum mit dem Gesicht das Kissen berührt haben, stehen sie schon wieder fit wie ein Turnschuh auf der Matte.

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Für den Nachmittag wünschte sich Henri einen Besuch im Zoo. Heute gingen wir recht zügig zum Streichelzoo hoch. In der Krippe lernen die Zwerge gerade alles über Bauernhoftiere. Sie hatten schon ein Huhn zu Besuch und haben selber Butter hergestellt. Ich finde das toll, wie den Kindern dort Lebensmittel nähergebracht werden. Henri weiß nun, dass aus dem Euter der Kuh die Milch für sein Müsli kommt. Im Streichelzoo können die Kinder an einer künstlichen Kuh und Ziege das Melken selber üben. Da wollte Henri sich natürlich gleich ein Glas Milch melken.

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Greta wollte unbedingt zu den Ziegen und Schafen. Als wir aber im Gehege ankamen und schnell umringt von “Bäh” und “Mäh” waren, wollte sie doch lieber erst einmal vom Arm aus das Geschehen betrachten.

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Den Tag ließen wir dann noch auf dem Zoospielplatz ausklingen mit Buddeln…

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…Trampolin springen…

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…und Verkleiden.

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Nachdem Henri und Greta nun im Bettchen liegen, gönnen der Papa und ich uns noch ein leckeres Eis, ganz egoistisch mal ohne zu Teilen ( keine Angst, die Zwerge hatten heute auch ihre Eisration).

Das war unser Wochenende in Bildern.

Kommt gut in die neue Woche und einen schönen Start in den SOMMER.

Eure

Sabrina

Einen halben Tag nur für mich :-)

Einen schönen guten Abend!

Heute habe ich MIR mal etwas Gutes getan…nein, eigentlich hat die Oma mir etwas Gutes getan. Sie hat mich zum Frühstück in der Duisburger City eingeladen. Hier kann man in einem Einkaufszentrum im oberen Stockwerk ein feines Frühstücksbuffet mit Kaffee aller Art genießen. Genau das haben wir auch getan. :-)

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Zum Abschluss noch einen Schokochino für die Seele, dann waren wir zum Platzen vollgefuttert.

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Von hier oben hat man einen schönen Blick auf eins unser recht neuen Wahrzeichen...

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…die goldene Leiter. Übrigens ist sie mit echtem Blattgold beklebt.

Anschließend gab es eine kleine Shoppingrunde durch das ein- oder andere Geschäft. Das ist meine heutige Ausbeute...

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…ich hatte wirklich nicht ein einziges Paar Sandalen mehr.

 Bevor ich die Zwerge abholte, nähte ich noch eine Tunika für Greta schnell fertig. Dann ging das Nachmittagsprogramm auch schon los. Während Henris Termin, nutzten Greta und ich die Wartezeit für eine kleine Runde auf den Spielplatz.

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Anschließend liefen wir in dem Treppenhaus dreimal die Treppe rauf und wieder runter und fuhren mit dem Aufzug. Greta hat daran momentan unheimlich viel Spaß. Helfen darf ich auf GAR KEINEN FALL. Jetzt geht also die “Selber-Machen-Phase” los, bibber.

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Zum Abendbrot gab es heute mal wieder “Ääääääädbäääre“. Glaubt nicht, dass ich von dem Inhalt der Schüssel auch nur eine Erdbeere abbekommen hätte.

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Hach, das hat mal richtig gut getan, etwas für sich zu machen. Viele Mamas kennen das sicher. Für die Kinder shoppt man, was das Zeug hält, für sich selber nur, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Morgen zeige ich euch dann mein kleines Chaoswerk für Greta.

Bis dahin genießt den Feiertag.

Eure

Sabrina

Wir werden Fußballweltmeister….Jawoll!

Hallo ihr Lieben!

Der Grund, warum ich heute etwas später dran bin ist Folgender:

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Die ganze Familie samt der Zwerge durfte beim Deutschlandspiel mitfiebern. 

Wir haben lange überlegt, ob die Kinder zu der Uhrzeit vor der “Glotze” sitzen sollten, entschieden aber mal ganz egoistisch, dass das zur WM absolut vertretbar sei.

Greta rödelte recht schnell anderweitig herum, während Henri schon gebannt war von dem Ball und den vielen Leuten, die da auf dem Spielfeld umherliefen.

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Regte sich der Papa auf, machte er mit. Sagte ich “Oh neiiiin!”, schlug er ebenfalls die Hände über dem Kopf zusammen ( Greta übrigens auch). Jede unserer Reaktionen kam als zweifaches Miniecho zurück. Das war schon lustig und wie ein kleiner Spiegel. Nachdem die deutsche Mannschaft überragend und verdient gewonnen hatte, brachten wir die zwei mit einer schnellen Leserunde auf Schlaftemperatur.

Das in Kürze von heute.

Unser Wochenende war mal wieder so richtg faul.

Henri und ich drehten unsere übliche Samstagsvormittagsrunde. Erst wollte Henri sein neues Fahrrad testen, das war ihm dann aber doch nicht so ganz geheuer. Also ging es mit dem Dreirad los.

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Seit Kurzem hat er diese Seilklettergerüste für sich entdeckt. Das finde ich richtig gut, weil er bisher einen weiten Bogen um den Spielplatz gemacht hatte. Nachteilig ist, dass ich mit rauf muss. Irgendwie war meine Beweglichkeit mal besser. Henri bestand aber darauf, dass wir die Höhen gemeinsam erkunden sollten.

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Auf dem Heimweg mussten wir noch “eben” an jeder noch existierenden Pusteblume anhalten und pusteten die Schirmchen in den Wind.

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Nach der Mittagspause fuhren wir mit den Rädern mal wieder zum Rheinpark. Er ist schnell zu erreichen und trotzdem sind wir viel zu selten hier. Dabei ist es einfach schön.

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Die Zwerge haben unendliche Weiten an Sand, einen tollen Ausblick auf die Zugbrücke und den Schiffverkehr. Außerdem gibt es viele Steine, die man ins Wasser werfen kann.

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Während Henri und Greta eifrig beschäftigt waren, gönnten der Papa und ich uns ein Gläschen “Wein to go” und legten die Beine hoch.

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Greta verbrachte, wie so oft, einen Teil der Zeit im Anhänger und zerpflückte die Fahrradhelme und schnallte sich an und wieder ab.

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Mal wieder landeten wir am “Ziegenpeter“, die den Außenbereich richtig strandmäßig gestaltet hatten.

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Hier nochmal ein kleiner Ausblick.

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Nach sicherlich einer halben Stunde krabbelte Greta wieder aus dem Anhänger heraus und untersuchte nun die Rückseite. Mit einem

“Ah! Da i ja da Bagga!”

kramte sie das Sandspielzeug hervor und spielte Bauarbeiterin.

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Von Henri haben wir in der Zwischenzeit nur die Rückseite ganz weit hinten am Rheinufer gesehen, während er Steine ins Wasser warf.

Ich wurde natürlich auch eingebuddelt

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Anschließend gab es noch eine kleine Runde “Guckuck, o i die Deda”…””Daaaa i die Deda!”  Sie freut sich immer ganz diebisch, wenn sie sich versteckt hat.

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Henri und der Papa waren in der Zwischenzeit schon weitergezogen zu den großen Schaukeln am anderen Ende des Parks.

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Auch hier hat man wieder einen tollen Ausblick auf den Rhein mit seiner Indusitriekulisse.

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Ebenfalls zu finden sind kleine historische Überreste der alten Brücke.

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Nachdem wir hier auch einige Steine ins Wasser plumpsen ließen…

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….ging es etwas später nach Hause.

Der Samstag gefiel uns so gut, dass wir den Sonntag auch wieder im Rheinpark verbringen wollten. Wir hatten richtig Glück, denn eine Band gab ein kleines Konzert. Also suchten wir uns ein Plätzchen im Schatten der Bäume…

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….und schleckten ein Eis.

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Henri war mal wieder sehr angetan vom Guitarristen und musste kreischend nach Hause verfrachtet werden, als der Abend nahte. Zu Hause packte er noch schnell seine Ukulele aus und trällerte dem Opa lauthals ein Lied, bevor wie die Zwerge sonnentrunken ins Bett verfrachteten.

Das war unser gemütlich-faul-sonniges Musikwochenende :-D

Wie habt ihr denn heute den WM-Tag genutzt? Seid ihr Fußball-Fans oder interessiert ihr euch überhaupt nicht für das Geschehen?

Einen schönen Start in die Woche

Eure

Sabrina

Vegan kochen: Experiment Nr. 1

Hallo ihr Lieben!

Momentan ist es der Trend: vegan leben und kochen.Bisher hatte ich mich nie so wirklich für das “Pflanzenfressertum” interessiert. Da aber eine liebe Freundin von mir diese Art von Lebenseinstellung gewählt hat, habe ich mich ein wenig damit auseinandergesetzt. Bisher konnte ich nur nachvollziehen, wie es ist, vegetarisch zu leben. Ganz ohne Tiererzeugnisse auszukommen, das war mir einfach zu viel. Um das vorweg zu nehmen….ich bin und bleibe weiterhin Fleischfresser! Wir essen zwar sehr wenig und wenn, dann faires Fleisch, ganz darauf zu verzichten, das ist nicht mein Ding. Ein Leben ohne Gauda und Frischkäse….undenkbar. Zwischendurch mal für Neues offen sein, das kann ich. Also ran an mein kleines Experiment.

Heute habe ich mal vegan gekocht. Der Zabert Sandmann Verlag hat mir netterweise das Buch “VEGAN” zur Verfügung gestellt.

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Ein tolles Einsteigerbuch, wie ich finde. Es gibt Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen. Da ich ein absoluter Nudelfan bin, habe ich mir bei den sommerlichen Temperaturen heute eine passende MIttagsmahlzeit herausgesucht. Es gab:

Tagliatelle mit Kokos-Curry-Sauce

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Ihr seht, die Zutaten sind recht simpel und gar nicht so “unnormal”. Aufgrund einiger nicht erhältlicher frischer Zutaten, bin ich teilweise auf Trockengewürze umgestiegen ( Zitronengras, Koriander ( ich mag einfach keinen Frischen) und Ingwer). Das Öl im Hintergrund ist übrigens Sesamöl, das bekommt ihr auch in Reformhäusern oder im Supermarkt in der Asiaecke.

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Ein wichtiger Hauptbesstandteil des Gerichts waren Limetten! Mhhh, das duftete vielleicht frisch, nachdem ich sie abgerieben und ausgepresst hatte. Im Sommer tropfe ich mir auch gerne etwas davon ins Wasser. Eigentlich mag ich sie lieber als Zitronen.

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Trotz der kleineren Abstriche war ich begeistert vom Ergebnis. Das Gericht schmeckte asiatisch mit einem Hauch Sommerfrische. Wirklich sehr lecker. ( Mich ärgert nur, dass ich noch immer keinen neuen Kamerachip habe)

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Ich habe noch einige Rezepte angemarkert. Beim nächsten Selbstversuch werde ich wieder berichten.

Das Buch könnt ihr übrigens auch als ebook bestellen, wer keine Bücher und Lieferzeiten mag. Preislich ist es wirlich im günstigen Rahmen.

Vielen Dank noch einmal an den Zabert Sandmann Verlag für die Bereitstellung des Buches.

Wie schaut es bei euch aus? Seid ihr absolute Fleischfresser oder habt ihr eure Ernährung umgestellt?

Macht ihr das aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen oder einfach so?

Ich muss gestehen, dass ich bei Pflegeprodukten schon länger auf sogenannte “vegane” Produkte achte. Hierbei wird weder Tier verarbeitet, noch zu Versuchszwecken missbraucht.

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen zu dem Thema.

Eure

Sabrina

Gewichtsdecke ganz einfach selbstgemacht

Einen schönen guten Abend!

Heute zeige ich euch mal wieder ein selbstgenähtes Werk, allerdings mit therapeutischem Hintergrund. Einige werden sich sicherlich schon gefragt haben, was es denn mit einer Gewichts- bzw. Schweredecke wohl auf sich hat. Um euch das Ganze erst  einmal zu zeigen, hier das Ergebnis meiner Arbeit, eine 9kg schwere Bettdecke.

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Warum das Ganze?

Achtung, jetzt kommt meine semiprofessionelle Kurzversion eines Erklärungsversuchs! ;-)

Bei verschiedenen Therapieformen dienen diese Decken als Orientierungshilfen zur Körperwahrnehmung. Gute Erfolge sind bekannt bei Störungen der sensorischen Integration, Entwicklungsstörungen, Hyperaktivität, ADHS/ ADS, Autismusspektrumstörungen, Tourette, Zwangsstörungen, psychischen Erkranungen, Demenz, Anorexie, Angst, Apopexie, Epilepsie, motorischer Unruhe, Ataxie Depression, Konzentrationsproblemen, Parkinson, Psychosen, Tonusstörungen, Spastizität, Stress, Zerebralparese, Drogenmissbrauchsproblematik, Schmerzen, Hirnschädigungen und neurologischen Zuständen. Ihr seht, die Palette ist weit gefächert.

Der Druck der Decke auf den Körper führt zu einer veränderten Reizverarbeitung und somit zu einer positiven Selbstwahrnehmung. Obeflächlich werden die Sinne durch die Beschaffenheit der Füllung angeregt. Die Schwere der Decke steigert die Tiefensensibilität (Propiezität). Entwickelt wurden die Decken auf Basis der Theorie der Sensorischen Integration (SI) nach Dr. Jean Ayres Im Original schauen diese Schwere- oder Gewichtsdecken dann so aus.

Hier ( klick, klick, klick)  findet ihr auch noch eine genauere Beschreibung der Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen. Die können das besser als ich. Nebenbei würde das Themengebiet den Rahmen meines Blogs sprengen.

Nun komme ich aber endlich zur

Anleitung der DIY-Schweredecke mit 9kg Gewicht

Ihr braucht:

  • Einen Bettdeckenbezug mit Reißverschluss für Kinder ca. 1,3m 0x 1m ( oder ihr näht euch selber einen)
  • Klettband ( ich brauchte 3,20 m)
  • 9 kg Linsen ( oder Erbsen, Bohnen, etc). Die gibt es beim türkischen oder arabischen Großhandel meistens recht günstig)
  • Schablone in der Größe 21 cm x 21 cm
  • Stoffreste aus Baumwolle ( für 40 Stücke in der Größe 21cm x 21 cm)

Schritt 1:

Bettdeckenbezug ausmessen. Die längere Seite in5, die kurze Seite in 4 geich große Abschnitte unterteilen ( z.b. mit rauswaschbarem Stift, Stecknadeln, Schneiderkreide)

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Schritt 2:

Mit Hilfe der Schablone aus den Stoffresten 40 Quadrate der Größe 21 cm x 21 cm ausschneiden ( inklusive Nahtzgabe)

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So schaut der Haufen dann fertig aus.

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Schritt 3:

Jeweis 2 Quadrate links aud links ( also die Rückseiten) zusammennähen. An einer Seite eine ca. 5 cm große Öffnung zum Befüllen und Wenden lassen

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So schaut das gewendete Kissen aus.

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Das ganze wiederholt ihr mit den anderen Quadraten, bis ihr 20 fertige kleine Kissenhülen vor euch liegen habt mit je einer 5 cm großen Öffnung.

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Schritt 4:

Füllung vorbereiten. Ich habe jedes Säckchen mit je 450 g befüllt, um auf das Gesamtgewicht von 9 kg zu kommen. Wer mehr möchte, kann die Menge noch erhöhen oder bei weniger natürlich verringern.

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Die Füllung bekommt ihr mit einem Löffel oder einem Trichter recht einfach in die Säckchen.

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Schritt 5:

Die Öffnungen schließen. Ich habe dazu einen dreifachen Geradstich der Nähmaschine benutzt. Die Kissen sind recht schwer, da ist eine Erhöhung durch Bücher unter die Säckchen angenehm beim Nähen. Nun habt ihr 20 450g schwere Kissen.

Schritt 6:

Klettband vorbereiten. Es gibt Selbstklebendes ( wie das auf dem Bild) und zum Festnähen. Ich musste feststellen, dass der Kleber beim Nähen an der Nadel hängen bleibt. Wer die Teile festnähen möchte, sollte lieber nicht das mit Klebestreifen wählen.

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Schritt 7:

Wendet die Decke auf links und zieht euch ruhig mit Kreide etc. die Linien der längs und quer. Die Unterteilungen der breiten Seite beklebt/ benäht ihr nun mit dem Klettband. Scheidet dazu ca. 20 cm große Stücke ab und befestigt ihn auf der Decke ( hier die weißen kurzen Streifen). bei Bedarf festnähen ( etwas friemelig wegen der Größe des Lakens).   20140610_113515

Ich habe den Klett geteilt, weil ich die Längsteilung absteppen werde und so das korrekte Öffnen noch möglich ist.

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Auf die andere Linke Seite der Decke befestigt ihr das gewilige Klettgegenstück.

Schritt 8:

Wendet die Decke auf rechts und klebt die Klettsstücke zusammen. Die Längsteilungen steppt ihr mit der Nähmaschine ab. Hört ein Stück vor dem unteren Reißverschluss auf ( ca. 2 cm).

Schritt 9:

Öffnet die Klettstücke und befüllt die Kammern mit je einem der Linsenkissen. Anschließend den Klett schließen. Das macht ihr, bis ihr alle 20 Kissen verteilt habt. Jetzt nur noch den Reißverschluss schließen und fertig ist die Decke.

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So, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich erklärt. Sollten noch Fragen sein, schreibt mich gerne per Mail oder auf Facebook an.

Nun können eure Zwerge oder ihr euch darin einmummeln, beim Lernen über die Schultern oder Beine legen, darin einwickeln, Körperteile darunter verstecken oder Spielzeuge, Höhlen bauen, knautschen oder was euch sonst noch so einfällt.

EDIT:

Leider sind einige hilfreiche Kommentare dem Spamfilter zum Opfer gefallen, deswegen habe ich die Inhalte ergänzt:

Danke, dass Du dieses Thema aufgegriffen und “semiprofessionell” so gut erklärt hast!
Für alle Eltern, die selbst nähen können und Zeit dafür haben (oder eine Oma, die das tut), ein toller Tipp!
Da sich aber sicherlich nicht alle, denen wir eine Gewichtsdecke empfehlen, selbst hinter die Nähmaschine klemmen, hier ein ergänzender Tipp. Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren professionell (als SI-zertifizierte Ergotherapeutinnen) mit sensorischen Strategien, die Kindern mit SI-Störungen – und oft auch ganz “normalen” Kindern – gut tun. Wer also keine Zeit oder kein Talent zum Nähen hat, kann eine individuell angefertigte Gewichtsdecke auch hier bestellen:

Hier gibt’s noch inhaltliche Erklärung und auch Warnhinweise! Das ist wichtig, denn wir wollen kein Kind mit einer Gewichtsdecke gefährden!

Viel Spaß damit!

Eure

Sabrina

 

Unser Pfingstwochenende in Gartinien

Hallo Ihr Lieben!

Nach einem traumhaften Wochenende mit stürmischem Abschluss, gibt es heute von mir unser langes Wochenende in Bildern. Der Sandkasten ist endlich fertig, so dass die neue Spielecke ausgiebig getestet werden konnte. Leider ist mein Kamerachip kaputt gegangen, so dass ihr euch mit Bildern meines Smartphones begnügen müsst für einige Tage.

Wir wollten zum angekündigten sommerlichen Wochenende unbedingt den Spielbereich der Zwerge fertig gestellt bekommen. Am Donnerstag kam auch der bestellte Sand, so dass es weitergehen konnte.

Der Boden und der Rand wurden mit Pflastersteinen ausgekleidet…

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….die Abwasserrohre verlegt und Löcher und der Abschluss verputzt.

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Während der Papa Schubkarre um Schubkarre an Sand in die Grube schüttete, schaute Henri mit einem selbstgemachten Eis in der Hand dem Treiben zu.

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Greta mischte sich im alten Sandkasten ein wenig Wasser zum Sand und matschte in der braunen Brühe herum.

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Nach der Arbeit ruhte sich der Papa ein wenig in der Strandecke  aus, während Greta gleich das Territorium in Anspruch nahm und buddelte und baggerte.

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Nach kurzer Zeit waren alle Spielzeuge im Garten versammelt und die Zwergin war eifrig an ihrer Matschstation beschäftigt. Henri half ein wenig beim Stutzen der Rose und zerkleinerte mit einer Heckenschere die Zweige.

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Scheinbar war ihm das Wetter doch ein wenig zu anstrengend. Henri verbrachte viel Zeit auf dem Sofa und las Bücher.

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Während der Papa und Greta am Samstag Vormittag zum Schwimmen aufbrachen, unternahm ich mit Henri eine kleine Spazierrunde mit dem Laufrad.

Der erste Stop waren natürlich mal wieder die Züge. Andächtig wartete Henri auf die Weiterfahrt, während ich in der prallen Sonne langsam ins Schwitzen kam.

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Zwischendurch unternahmen wir noch eingehende Untersuchungen der Natur...

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…und entdeckten zahlreiche Marienkäferchen bei der Arbeit.

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Nachdem ich Henri nach einiger Zeit zur Weiterfahrt bewegen konnte, machten wir noch einen kleinen Stop am Rhein

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…und hielten nach Schiffen und weiteren Zügen auf der Zugbrücke Ausschau.

Zum Abschluss fuhren wir noch auf den Spielplatz

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…um “bis in den Himmel” zu schaukeln.

Zum Mittagessen waren die Zwerge hungrig und stürzten sich auf das Essen.

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Während ich kurz in der Küche etwas holen ging, schaufelte sich Greta den Teller randvoll und ließ den Rest schnell in der linken und rechten Backentasche verschwinden.

Dann ging es gleich wieder in den Garten. Dieses Mal holte der Papa die Rutsche aus dem Spielzimmer.

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Am Nachmittag kam eine Freundin mit ihrem Sohn zu Besuch und die drei Kinder vergnügten sich erst mit Eis und Obst…

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…anschließend im Sandkasten und Planschbecken, während wir Erwachsenen uns im Nichtstun übten…

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…und Kaffee tranken. Das Design der Tasse war für das traumhafte Wetter nicht wirklich passend. ;-)

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Am Abend halfen die Zwerge noch beim Gießen und quitschen vergnügt, während sie sich mit dem Wasserschlauch nass spritzten, anstelle das Wasser auf den Blumen zu verteilen.

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Nachdem die Zwerge erschöpft ins Bett fielen, besuchten uns noch Freunde auf einen Plausch im Garten.

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Am Montag baute der Papa das Quadro-Gerüst auf Wunsch vom großen Zwerg auf…

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…doch dann kam der Regen. Richtig dicke Tropfen regnete es.

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Greta fand das alles toll und freute sich über das Nass aus dem Himmel…

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…während Henri mit Regenschirm bewaffnet im Planschbecken weiterspielte.

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Das Wochenende beendeten wir gestern Abend mit einer Grillrunde

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…bevor uns zum späten Abend und in der Nacht das große Unwetter heimsuchte. Das war mal richtig unheimlich, sage ich euch. Hier im Rheinland und Ruhrgebiet ist Einiges passiert. Ich wollte Fotos vom Unwetter schießen, doch der Himmel war schwarz wie die Nacht.

Wie habt ihr die schönen Tage verbracht? Konntet ihr euch bewegen oder habt ihr euch in den Schatten verkrochen und die Tage langsam angehen lassen?

Eure

Sabrina

 

 

Von schwerer Maloche, einem Mobile und einer Geburtstagsfeier

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes und langes Wochenende. Bei uns wurde dieses Mal viel an unserem Gartenprojekt gearbeitet und eine Geburtstagsfeier stand an. Leider war das Wetter am Donnerstag ja nicht so schön, da waren wir mal wieder kreativ.

Ein wenig enttäuscht war ich schon, als ich am Donnerstag das Rollo hochzog und in eine regenerische Suppe starrte. Irgendwie hatte ich mich innrerlich schon auf einen sonnigen Tag mit einem netten Ausflug eingestellt. Stattdessen verbrachten wir den Vormittag in unseren Schlafanzügen und hatten wenig Lust auf Unternehmungen. Irgendwann fiel mir ein, dass ich noch ein angefangenes Bastelprojekt im Keller vergessen hatte. Henri war ganz begeistert von der Idee, ein wenig zu basteln.

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Die Bastelutensilien stammen wieder aus der Wummelkiste, die ich euch hier schon einmal vorgestellt hatte. Die Sachen bekommt ihr natürlich auch im Bastelladen. Ihr braucht Modelliermasse ( aus dem Krims-Krams-Discounter, Bastelladen oder z.B. von hier), einen Stock mit oder ohne Bohrungen, Zwirn und Wassermalfarbe. Wer mag, kann noch ein Nudelholz zum Ausrollen nehmen und Ausstechförmchen. Wir hatten ein kleines Nudelholz im Bastelset dabei und ich habe die Formen freihand gestaltet. Die Masse lässt sich einfach wie Knete verarbeiten und trocknet dann 1-2 Tage an der Luft ( deswegen hatte ich sie auch vergessen).

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Anschließend kann man die Formen anmalen…

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…und dann dekorativ ins Fenster hängen. Wir hatten so viel Masse übrig, dass ich noch einen Stock (ohne Bohrungen ) aus der Fundgrube nahm und wir nun zwei bunte Frühlingsmobiles besitzen. Das Basteln hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ist auch noch nützlich. =)

Am Nachmittag kam eine Freundin mit ihrem Sohn zu Besuch und wir ließen die Kinder eine Runde im Spielzimmer toben. Ich finde es so toll, wie schön Henri nun mit anderen Kindern spielen kann. Ich könnte den ganzen Tag daneben sitzen und den lustigen Gesprächen lauschen. Greta fand das alles super und war immer dabei. Fotos habe ich leider dieses Mal nicht geschossen. Abends waren alle Zwerge total glücklich und wollten gar nicht aufhören mit der Toberei.

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Am Samstag waren wir bei Freunden zum runden Geburtstag eingeladen. Das Wetter war traumhaft und es wurde lecker gegrillt. Auch dort waren Henri und Greta schwer beschäftigt. Unser Patenkind und sein Bruder waren dort, so dass wir eine Truppe an Kindern von 1 3/4 bis 6 Jahren herumturnen hatten. Greta ließ den “Taktoooor” nicht mehr aus den Augen, während Henri das 1×1 des Fußballspielens beigebracht bekam.

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Natürlich wurde rund um die Uhr geschnuckt ( also Süßes gefuttert) und gegrillt. Henri war auf einmal auffällig unauffällig, weil er dann besser die Süßigkeitentüte ohne Aufsehen zu erregen leeren konnte. Greta blieb stur auf ihrem neu entdeckten Gefährt sitzten und beobachtete das Treiben.

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Den Freitag und Sonntag nutzen der Papa und Henri zum Schuften am Gartenprojekt. Der Sommer steht vor der Tür und der Sandkasten will fertig werden. Endlich ist Papas Rücken wieder hergestellt, so dass Opa, Papa und Sohn von früh bis spät werkelten. Unser Boden ist hart wie Stein, da auf dem Grundstück der ehemalige Schützenplatz lag. Dementsprechen mussten die Männer ganz schön ackern.

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Henri beaufsichtigte den sich stetig füllenden Container und schaufelte, baggerte und schleppte. Für Kinder gibt es doch nichts Schöneres als Baustellen. Am Abend stand er dementsprechend auch vor Schmutz und wurde gleich in die Badewanne verfrachtet.

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Unsere Nachbarskatze fand es scheinbar ganz gemütlich bei uns und machte es sich auf meinem Platz gemütlich.

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Morgen habe ich mal wieder einen Spielzeugtipp für euch.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche.

Eure

Sabrina