Kategorie-Archiv: Nähen

Hier veröffentliche ich alles zum Thema Nähen

Wie man aus einem abgelegten Body schnell einen Pulli näht

Einen schönen guten Abend!

Diese Woche habe ich mal einige Sachen von Henri unter die Lupe genommen. Er steht gerade an der Grenze zur nächsten Größe, so dass im Herbst Einiges in den Keller wandern wird. Bei dem ein- oder anderen Teil fällt mir das Aussortieren wirklich schwer, gerade, wenn es sich um eins seiner eigenen Lieblingsteile handelt. Der Tigerbody, den ich vor einiger Zeit hier vorgestellt hatte, ist eins dieser Teile.

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Zum Aussortieren ist er mir viel zu schade und Henri trägt den Tigestoff einfach zu gerne. Also habe ich mir überlegt, ob ich für kühlere Sommertage und den Herbst nicht einfach ein körperbetontes Longshirt daraus nähe.

Gesagt…getan.

Das ist das Ergebnis:

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Mir gefällt gerade der geknöpfte Halsausschnitt von Schnabelina so gut , weil der Hals immer schön bedeckt ist.

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Ich habe den Body am Übergang zum Beinbündchen gerade abgeschnitten und ein extrabreites Bündchen angenäht ( etwa 5 cm).  Dazu wird der Body an der breitesten Stelle gemessen und x 2 genommen. Die Länge dann x 0,7 nehmen bei Bündchenstoff ( bei Jersey x 0,8) und annähen. Schon fertig ist das Retro-Recycling-Shirt.

Da ich euch natürlich nicht die Bilder am Model vorenthalten wollte, dauerte es leider bis heute, bis ich euch das Ergebnis präsentieren konnte. Henri weigerte sich die ganze Woche, sich das Shirt anzuziehen ( er ist starker Gewohnheitsmensch und mag so gar keine Veränderungen). Das Shirt hing also die Woche über dem Stuhl, bis er sich endlich an das neue alte Shirt rantraute. Hier nun das Ergebnis:

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Das Bündchen holt noch ein wenig Länge heraus, so dass es noch eine Weile passen wird. Retroschnitte und -muster mag ich gerne, deswegen finde ich das Körperbetonte gar nicht so schlecht.

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Am Abend waren wir dann so weit, dass ich ihm das Shirt nicht mehr ausziehen durfte.

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Hach, da bin ich ja froh, dass ich ein wenig Geld für neue Stoffe und Shirts gespart habe, ein Lieblingsteil aufheben konnte und ein auch noch nähen konnte. :-)

Ist das Shirt dann irgendwann zu klein und der Stoff noch gut, dann zeige ich euch, wie ich ein Kleid für Greta daraus nähe.

Was zaubert ihr denn aus so aus alten Lieblingssachen? Ich bin gespannt!

Eure

Sabrina

Rettungsaktion für Gretas Tunika

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte euch ja gestern berichtet, dass ich für Greta mal wieder genäht habe. In der Stadtbibliothekhabe ich mir vor Kurzem einige Nähbücher ausgeliehen, dort fiel mir dann dieser Schnitt ins Auge ( nein, es ist keine Talia ).

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Aus einer Überraschungstüte von Micha´s Stoffecke liegen schon eine geraume Zeit einige Baumwollreststücke herum, die ich vom Muster zwar schön fand, mir aber der Verwendungszweck fehlte. Der Schnitt sah im Buch wirklich niedlich aus. Leider musste ich aber feststellen, dass das Oberteil um Längen zu kurz war. Ich war so enttäuscht, weil mir das Muster mit dem grün so gut gefiel. Aus diesem Grund überlegte ich mir eine spontane Rettungsaktion und nähte einfach noch ein Stück unten dran. Das Tolle daran ist, dass ich das nun immer wieder machen kann, wenn die Länge zu kurz wird. Der Schnitt ist recht luftig und weit geschnitten. Bei Bedarf kann ich also ein Kleid oder eine Tunika gestalten. Den angenähten Teil habe ich unterhalb des oberen roten Streifens einfach von links angenäht. So kann man nun mit jeder Verlängerung verfahren, so dass die einzelnen Streifen leicht übereinander fallen.

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Greta war ganz zufrieden mit ihrem neuen Kleidungsstück und stolzierte über den Spielplatz und drehte sich und lachte.

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Gerade für den ( hoffentlich) warmen Sommer ist so eine leichte Baumwolltunika wirklich ideal.

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Nebenbei könnt ihr mit der Streifenvariante toll schöne Stoffreste verwerten….

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…oder geliebten Oberteilen die Lebenszeit verlängern.

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Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr auch schon so ernüchternde Ergebnisse von Näharbeiten gehabt?

Eure

Sabrina

Gewichtsdecke ganz einfach selbstgemacht

Einen schönen guten Abend!

Heute zeige ich euch mal wieder ein selbstgenähtes Werk, allerdings mit therapeutischem Hintergrund. Einige werden sich sicherlich schon gefragt haben, was es denn mit einer Gewichts- bzw. Schweredecke wohl auf sich hat. Um euch das Ganze erst  einmal zu zeigen, hier das Ergebnis meiner Arbeit, eine 9kg schwere Bettdecke.

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Warum das Ganze?

Achtung, jetzt kommt meine semiprofessionelle Kurzversion eines Erklärungsversuchs! ;-)

Bei verschiedenen Therapieformen dienen diese Decken als Orientierungshilfen zur Körperwahrnehmung. Gute Erfolge sind bekannt bei Störungen der sensorischen Integration, Entwicklungsstörungen, Hyperaktivität, ADHS/ ADS, Autismusspektrumstörungen, Tourette, Zwangsstörungen, psychischen Erkranungen, Demenz, Anorexie, Angst, Apopexie, Epilepsie, motorischer Unruhe, Ataxie Depression, Konzentrationsproblemen, Parkinson, Psychosen, Tonusstörungen, Spastizität, Stress, Zerebralparese, Drogenmissbrauchsproblematik, Schmerzen, Hirnschädigungen und neurologischen Zuständen. Ihr seht, die Palette ist weit gefächert.

Der Druck der Decke auf den Körper führt zu einer veränderten Reizverarbeitung und somit zu einer positiven Selbstwahrnehmung. Obeflächlich werden die Sinne durch die Beschaffenheit der Füllung angeregt. Die Schwere der Decke steigert die Tiefensensibilität (Propiezität). Entwickelt wurden die Decken auf Basis der Theorie der Sensorischen Integration (SI) nach Dr. Jean Ayres Im Original schauen diese Schwere- oder Gewichtsdecken dann so aus.

Hier ( klick, klick, klick)  findet ihr auch noch eine genauere Beschreibung der Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen. Die können das besser als ich. Nebenbei würde das Themengebiet den Rahmen meines Blogs sprengen.

Nun komme ich aber endlich zur

Anleitung der DIY-Schweredecke mit 9kg Gewicht

Ihr braucht:

  • Einen Bettdeckenbezug mit Reißverschluss für Kinder ca. 1,3m 0x 1m ( oder ihr näht euch selber einen)
  • Klettband ( ich brauchte 3,20 m)
  • 9 kg Linsen ( oder Erbsen, Bohnen, etc). Die gibt es beim türkischen oder arabischen Großhandel meistens recht günstig)
  • Schablone in der Größe 21 cm x 21 cm
  • Stoffreste aus Baumwolle ( für 40 Stücke in der Größe 21cm x 21 cm)

Schritt 1:

Bettdeckenbezug ausmessen. Die längere Seite in5, die kurze Seite in 4 geich große Abschnitte unterteilen ( z.b. mit rauswaschbarem Stift, Stecknadeln, Schneiderkreide)

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Schritt 2:

Mit Hilfe der Schablone aus den Stoffresten 40 Quadrate der Größe 21 cm x 21 cm ausschneiden ( inklusive Nahtzgabe)

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So schaut der Haufen dann fertig aus.

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Schritt 3:

Jeweis 2 Quadrate links aud links ( also die Rückseiten) zusammennähen. An einer Seite eine ca. 5 cm große Öffnung zum Befüllen und Wenden lassen

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So schaut das gewendete Kissen aus.

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Das ganze wiederholt ihr mit den anderen Quadraten, bis ihr 20 fertige kleine Kissenhülen vor euch liegen habt mit je einer 5 cm großen Öffnung.

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Schritt 4:

Füllung vorbereiten. Ich habe jedes Säckchen mit je 450 g befüllt, um auf das Gesamtgewicht von 9 kg zu kommen. Wer mehr möchte, kann die Menge noch erhöhen oder bei weniger natürlich verringern.

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Die Füllung bekommt ihr mit einem Löffel oder einem Trichter recht einfach in die Säckchen.

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Schritt 5:

Die Öffnungen schließen. Ich habe dazu einen dreifachen Geradstich der Nähmaschine benutzt. Die Kissen sind recht schwer, da ist eine Erhöhung durch Bücher unter die Säckchen angenehm beim Nähen. Nun habt ihr 20 450g schwere Kissen.

Schritt 6:

Klettband vorbereiten. Es gibt Selbstklebendes ( wie das auf dem Bild) und zum Festnähen. Ich musste feststellen, dass der Kleber beim Nähen an der Nadel hängen bleibt. Wer die Teile festnähen möchte, sollte lieber nicht das mit Klebestreifen wählen.

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Schritt 7:

Wendet die Decke auf links und zieht euch ruhig mit Kreide etc. die Linien der längs und quer. Die Unterteilungen der breiten Seite beklebt/ benäht ihr nun mit dem Klettband. Scheidet dazu ca. 20 cm große Stücke ab und befestigt ihn auf der Decke ( hier die weißen kurzen Streifen). bei Bedarf festnähen ( etwas friemelig wegen der Größe des Lakens).   20140610_113515

Ich habe den Klett geteilt, weil ich die Längsteilung absteppen werde und so das korrekte Öffnen noch möglich ist.

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Auf die andere Linke Seite der Decke befestigt ihr das gewilige Klettgegenstück.

Schritt 8:

Wendet die Decke auf rechts und klebt die Klettsstücke zusammen. Die Längsteilungen steppt ihr mit der Nähmaschine ab. Hört ein Stück vor dem unteren Reißverschluss auf ( ca. 2 cm).

Schritt 9:

Öffnet die Klettstücke und befüllt die Kammern mit je einem der Linsenkissen. Anschließend den Klett schließen. Das macht ihr, bis ihr alle 20 Kissen verteilt habt. Jetzt nur noch den Reißverschluss schließen und fertig ist die Decke.

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So, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich erklärt. Sollten noch Fragen sein, schreibt mich gerne per Mail oder auf Facebook an.

Nun können eure Zwerge oder ihr euch darin einmummeln, beim Lernen über die Schultern oder Beine legen, darin einwickeln, Körperteile darunter verstecken oder Spielzeuge, Höhlen bauen, knautschen oder was euch sonst noch so einfällt.

EDIT:

Leider sind einige hilfreiche Kommentare dem Spamfilter zum Opfer gefallen, deswegen habe ich die Inhalte ergänzt:

Danke, dass Du dieses Thema aufgegriffen und “semiprofessionell” so gut erklärt hast!
Für alle Eltern, die selbst nähen können und Zeit dafür haben (oder eine Oma, die das tut), ein toller Tipp!
Da sich aber sicherlich nicht alle, denen wir eine Gewichtsdecke empfehlen, selbst hinter die Nähmaschine klemmen, hier ein ergänzender Tipp. Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren professionell (als SI-zertifizierte Ergotherapeutinnen) mit sensorischen Strategien, die Kindern mit SI-Störungen – und oft auch ganz “normalen” Kindern – gut tun. Wer also keine Zeit oder kein Talent zum Nähen hat, kann eine individuell angefertigte Gewichtsdecke auch hier bestellen:

Hier gibt’s noch inhaltliche Erklärung und auch Warnhinweise! Das ist wichtig, denn wir wollen kein Kind mit einer Gewichtsdecke gefährden!

Viel Spaß damit!

Eure

Sabrina

 

Ein Sommerkleid Lillesol Basic Nr. 18 für die Zwergin

Einen schönen guten Abend ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich heute einen anderen Beitrag schreiben. Da ich aber endlich mal wieder an der Nähmaschine saß, wollte ich euch lieber meinen Lieblingsstoff und den dazugehörigen Schnitt zeigen. Es handelt sich um den Lillesol basic Nr. 18 Schnitt . Der Stoff ist ist der Hafenkitzstoff in Türkis von Alles-fuer-Selbermacher.

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Ich habe ihn ( im Winter angefanen ) in Gr. 92 genäht. Das nächste Mal werde ich eine Nummer größer wählen, da er bei kleinen Pummelchen doch recht körperbetont sitzt. ;-)

Greta wollte natürlich gleich ihr neues Kleidchen testen ( obwohl ich noch die Fäden einziehen muss) . Da sie gerade eh eine kleine Modenschau veranstaltete, nutzte ich die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse im getragenen Zustand.

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Der Schnitt ist toll für den Sommer ohne Ärmel oder bei kühlerem Wetter mit langem Body und Legging drunter. Anstelle eines Kleids kann auch ein Shirt daraus genäht werden, bzw. Unterhemden.

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Zum Stoff brauche ich ja nicht viel zu sagen….ich liebe ihn einfach und freue mich auf Greta im Sommerurlaub am Strand. =)

Jetzt brauche nur noch ICH ein passendes Set mit Ankermotiv dazu

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Den Streifenkombistoff bekommt ihr zum Beistpiel hier.

Wie ihr seht, ist die Zwergin nicht gerade ein Kostverächter und schaut nach einer üppigen Mahlzeit gerne einmal aus wie “Little Buddha“. ;-)

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Das Kleid ist super bequem und macht jeden Blödsinn anstandslos mit.

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Die Gartenschuhe vom großen Bruder passen auch einfach perfekt dazu.

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Ausziehen wollte Grtea das Kleid am Abend auch nicht mehr.

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Ich muss gestehen, dass der Schnitt schon mehrere Monate unfertig neben der Maschine lag und bearbeitet werden wollte, doch ich konnte mich nicht überwinden.

Kennt ihr das, wenn eine Sache, die euch besonders am Herzen liegt, einfach nicht gelingen will??

Ich war so glücklich, als ich den Stoff ergattert hatte und den Schnitt fertig vorbereitet vor mir liegen hatte. Doch ständig passierten mir dumme Mißgeschicke und es wollte nicht gelingen. Nach einigen Fehlversuchen legte ich den Schnitt beiseite und schmollte eine lange Zeit. Heute hatte ich die Muße und packte das Projekt endlich an, bevor Greta bald doch herausgewachsen ist.

Ich denke, ihr werdet das Kleid bald auf einigen Bildern noch zu sehen bekommen.

Habt ihr auch einen Stoff oder einen Schnitt, den ihr mir empfehlen könnt, weil er einfach in den Schrank muss?

Eure

Sabrina

Ein “Little Richard”- Hemd für Henri

EInen schönen guten Abend!

Heute habe ich endlich mein kleines Nähprojekt fertig nähen können. Während die Kinder in der Krippe den Sonnentag genossen, vollendete ich mein Werk noch schnell, damit Henri es nach dem Abholen anprobieren konnte.

Heraus kam mein erstes Hemd. Gefunden habe ich das Schnittmuster in der aktuellen Ottobre, ein “Little Richard”- Hemd in Gr. 110. Ich hatte noch einige Jeansstücke aus einer Überraschungslieferung und den coolen Sternenstoff, das lud einfach zum Kombinieren ein.

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Bei der Zwischenanprobe vor einigen Tagen blieb mir fast das Herz vor Schreck stehen. Beim Ausziehen riss mir das Rückenteil so weit ein, dass es außerhalb der Nahtzugabe landete. Nachdem ich mich erst eine ganze Weile fürchterlich über meinen Fehler geärgert hatte, entschied ich mich zur Vertuschungsstrategie. Ich bastelte eine halbe Sternenapplikation, nähte von der Rückseite erst ein Stück Sternenstoff auf und sicherte den Riss. Dann kam der Stern von vorne drauf und es fällt kaum auf. :-)

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Nachdem die Zwerge bei dem Wetter nachmittags natürlich erst einmal eine Runde mit Wasser und Sand matschen durften…

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…und unser Gastkaninchen kennenlernten ( man war der riiiiiesig!)…

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…ging es zur lang erwarteten Anprobe. Henri fragte schon seit Tagen nach dem neuen Hemd und freute sich riesig ( das allein ist die Arbeit doch schon wert, oder? ).

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Ich bin wirklich begeistert vom Schnitt. Zwar fällt es kleiner aus als erwartet, da Henri eigentlich erst 104 trägt, dennoch gefällt mir die Passform.

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Jetzt ist er auch ein wenig “rockabilly“. :-)

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Trotz des heißen Wetters….ganze 29,5°C zeigte es im Garten an….konnte ich ihn zu einigen Modelbildern überreden, nicht wegen des Hemdes, sondern wegen des Stillhaltens. Ihr seht, es musste die ein- oder andere Bestechung herhalten.

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Der Schnitt ist für Fortgeschrittene angegeben. Die Beschreibungen in den Zeitschriften finde ich zwar auch immer ein wenig frickelig, mit ein wenig Hilfe der Internetsuchmaschine waren die Probleme aber zu lösen.

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Fast hätte ich das Werk nicht vollenden können, da mir entfallen war, eine entsprechende Anzahl an Knöpfen zu besorgen. Ein altes Hemd vom Papa bot sich mir mit der idealien Knopfauswahl an und so passte es noch besser als geplant.

Für die Ovi-Fans….viel kann man bei dem Schnitt hiermit nicht machen.

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Die ungewohnt warmen Temperaturen waren wohl für den Start doch ein wenig zu viel heute. Nach kurzer Zeit saßen die Zwerge lieber im Schatten und lasen und kämpften um das richtige Buch.

Habt ihr auch gerade ein tolles Nähprojekt? Ich bin für Tipps immer offen und auf der Suche. Darf auch gerne etwas für mich sein. =)

Eure

Sabrina

Sport am Freitag Nachmittag

Hallo ihr Lieben!

Nach langer Oster- und Schönwetterpause waren die Zwerge heute mal wieder sportlich unterwegs. Nicht, dass sie das nicht immer sind… dieses Mal aber so richtig in der Turnhalle beim Kinderturnen. Diese Turngruppe haben wir uns natürlich nicht ohne Grund ausgesucht. Sollte die unerschöpfliche Energie der kleinen Menschlein zum Wochenende hin noch nicht annhähernd aufgebraucht sein, dürfen sie sich hier noch einmal richtig austoben, Dampf ablassen, durchdrehen, werfen, laufen und was sonst noch gewünscht ist. Eigentlich stünde so ein Programm bei uns Eltern auch mal wieder an aber …*gähn*.

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Henri schaukelte heute mit ausdauernder Begeisterung an den Ringen

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…während Greta ihrer Kletterleidenschaft nachging. Momentan ist sie kaum aufzuhalten und besteigt alles, was ihr in die Quere kommt, ob es nun geht oder nicht. Dementsprechend nennen wir sie auch nur noch “Kamikaze-Braut“. Ohne Bedenken stürzt sie sich überall herunter, winkt mit beiden Armen aus wackeligen Positionen und holt sich eine Beule nach der anderen.

Heute konnte sie sich also mal richtig austoben. Es ging über Bänke, Matten….

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…durch Tunnel

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…und noch etwas zögerlich auf die Schaukel ( Greta ist ja nicht so wirklich schaukelbegeistert).

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Besonders gefällt es den Zwergen, wenn der Papa sie in der Kiste so schnell wie möglich durch die Halle zieht. Je wilder, desto mehr wird gejauchzt.

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Besonders gefreut habe ich mich, dass ich zufällig beim Turnen eine Leserin meines Blogs getroffen habe. Ich freue mich, wenn ich euch auch mal persönlich treffe. Liebe Grüße *wink*.

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 Nach langer Zeit konnte ich mich auch mal wieder an ein neues Nähprojekt wagen. Aus meiner Ottobre-Zeitschrift suchte ich mir einen schönen neuen Schnitt für Henri heraus und los ging es.

Sieht ein wenig verwirrend aus, oder?

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Das Schnittmuster ist fertig abgepaust und der Stoff zurechtgeschnitten. Ich hoffe, dass ich nächste Woche ein wenig Zeit finden werde, um mein Nähprojekt fortzuführen. :-)

Errät schon jemand, was es werden könnte?

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  So, nun kuschel ich mich nach der aktiven Sportbegleitung *hust* mal schnell auf das Sofa.

Ein schönes Wochenende.

Eure

Sabrina

 

Eine Kapuzenjacke Stardust aus der Ottobre für Greta

Einen schönen guten Abend ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mein selbstgenähtes Lieblingsstück von Greta zeigen, die Jacke “Stardust” aus der Ottobre.

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Einige von euch haben die Jacke schon auf den Fotos im Blog gesehen. Da ich so oft angesprochen werde, woher ich das Schnittmuster habe, stelle ich euch mein Werk ein wenig genauer vor.

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Jaaaa, der Reißverschluss ist absichtlich schräg ;-)

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Ich bin schon seit einiger Zeit Abonentin der Ottobre Zeitschrift für Kinder. Dort werden immer so tolle Modelle und Stoffe präsentiert, dass ich mich nach einigem Zögern vor einiger Zeit ans Werk machte. In der Ausgabe 04/2013 wurde ich fündig. Ich wählte die Nr. 8, die Jacke “Stardust” aus.

Im Angebot lag schon seit geraumer Zeit der gepunktete Fleece-Stoff und wartete auf seinen Einsatz. Den Jersey-Stoff für das Innenfutter liebe ich auch und habe selbst mir ein Oberteil daraus gezaubert. Den Fleece-Stoffe bekommt ihr zum Beispiel hier und hier, den Jersey hier.

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Anfangs hat mich der verwirrende Schnittmusterbogen und die kniffelige Beschreibung schon irritiert.

Dann dachte ich mir….wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Die Jacke habe ich in Gr. 92 genäht ( leider die größte Größe für den Schnitt), damit sie auch ein ganzes Jahr hält. Durch das Innenfutter kann man die Ärmel nach belieben umklappen, dadurch fällt es nicht auf, wenn man sie zwei Nummern größer näht.

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Den größten Respekt hatte ich vor meinem ersten Reißverschluss, der sich im Nachhinein als recht einfach erwies.

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Ich habe mich mutig auch gleich an meine erste Applikation gewagt. :-)

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Die Mischung aus Fleece und Jersey ist bei uns super für das Übergangswetter im Herbst und Frühling geeignet. Aus dem Stoffmix habe ich Greta auch eine Kronenmütze genäht, die ich euch hier schon einmal vorgestellt hatte.

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Seit gestern sitze ich auch wieder an einem neuen Nähprojekt aus der Ottobre, dass ich euch ( hoffentlich ) bald vorstellen werde :-)

Eure

Sabrina